SEG

Zur Durchführung des Wasserrettungsdienstes betreibt die Wasserwacht sogenannte Schnelleinsatzgruppen (SEG). Diese setzen sich aus für den Wasserrettungsdienst ausgebildeten Einsatzkräften zusammen, die über Funkmeldeempfänger alarmiert werden und von der Rettungswache aus gemeinsam zum Einsatzort fahren. Die Mindestqualifikation für Mitglieder von Schnelleinsatzgruppen ist die Ausbildung zum Wasserretter im Wasserrettungsdienst. In der Regel verfügen die Einsatzkräfte jedoch über weitergehende Ausbildungen wie zum Beispiel Rettungstaucher, Motorrettungsbootführer oder Rettungssanitäter. Die Wasserwacht erbringt nach eigenen Angaben in Deutschland rund 50 Prozent aller Wasserrettungsdienste.

Meistens bestehen die Schnelleinsatzgruppen aus mindestens einem Tauchtrupp, einem Bootstrupp und einem Einsatzleiter Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung beziehungsweise Gruppenführer. Sollten mehrere Schnelleinsatzgruppen Wasserrettung zum Einsatz kommen, so werden diese von einem Einsatzleiter Wasserrettung beziehungsweise Zugführer geführt.

Ausgerüstet sind Schnelleinsatzgruppen gewöhnlich mit Kleinbussen als EinsatzfahrzeugenMotorrettungsbooten, medizinischer Notfallausrüstung für den Rettungsdienst und Spezialausrüstung für die Wasserrettung (ABC-Tauchausrüstung, unter anderem bestehend aus TauchmaskeSchnorchelTaucherflossen), Wasserrettungsmittel (z. B.: RettungsbojenRettungswurfsäckeEisrettungsschlitten).